Du sollst nicht ertrinken lassen

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Empfänger: Caritas e.V.
Zweck: Seenotrettung
IBAN: DE78 4006 0265 0023 0033 07

Liebe Freundinnen und Freunde der Caritas

von Achim Eng

Täglich ereilen uns Meldungen, dass private Seenotrettungsorganisationen Geflüchtete aus dem Mittelmeer retten mussten. In den Medien wird gelegentlich darüber berichtet, wenn diese Rettungsschiffe nicht in südeuropäischen Häfen anlegen dürfen und über viele Tage traumatisierte und ausgehungerte Menschen auf See versorgen müssen. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union konnten sich nicht auf einen Modus einigen, wo die Geretteten zur Prüfung ihres Schutzgesuchs aufgenommen werden. Stattdessen wird die private Seenotrettung kriminalisiert und den Geflüchteten wird kollektiv unterstellt, keinen Schutz zu benötigen. Die EU und ihre Mitgliedstaaten arbeiten eng mit der libyschen Küstenwache zusammen und finanzieren diese, wohlwissend, dass sie die Menschen lediglich in die Folterlager zurückbringt, aus denen sie entkommen sind.

Dieses staatliche Handeln ist nicht nur unmenschlich, es verstößt gegen internationale Abkommen und entspricht auch keineswegs den viel zitierten christlichen Werten Europas. Solange die EU für die Seenotrettung nicht wieder selbst die ihr zustehende Verantwortung übernimmt, ist es eine humanitäre und christliche Pflicht, hier tätig zu werden – und Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer zu retten und sie an ein sicheres europäisches Festland zu bringen. Mit der Kampagne „11. Gebot – Du sollst nicht ertrinken lassen“ möchten wir die private Seenotrettung unterstützen und weitere, notwendige Rettungsmissionen ermöglichen.

Achim Eng

Warum Sea Eye?

Wie hilft meine Spende? Spenden gehen an die Hilfsorganisation Sea-Eye e.V. und an Caritas international. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie konkret bei der Rettung im Mittelmeer sowie in jenen Ländern, aus denen die Flüchtlinge kommen.

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Seenotrettung

Warum private Seenotrettung? Wir wollen nicht, dass Menschen einfach so hilflos im Meer ertrinken. Schon gar nicht in der zynischen Hoffnung, dass ihr Tod eine abschreckende Wirkung haben könnte. Wenn die europäische Politik sich nicht auf Rettungsmissionen einigen kann, können sich die Kirchen nicht schulterzuckend abwenden.

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